Der Geflügelhof Kottsieper ist bekannt für seine
hochwertigen Eier aus Freiland-, Boden- und Kleingruppenhaltung. Weniger
bekannt ist dagegen, dass wir auch Landwirtschaft betreiben.Die rund 80 Hektar Ackerland liegen zwischen 330 und 365
Meter über dem Meeresspiegel, wo im Jahresdurchschnitt um die 1350mm
Niederschlag pro Quadratmeter fallen. Man könnte sie auch als die „Golanhöhen
von Nordrhein-Westfalen“ bezeichnen. Hier bauen wir Raps, Weizen und Gerste an.
Als Besonderheit befinden sich fast alle bewirtschafteten Flächen im Wasser- und Landschaftsschutzgebiet, wo sehr strenge Auflagen hinsichtlich der Düngung bestehen. So müssen wir besonders darauf achten, dass keine Pflanzenschutzrückstände in den Boden gelangen und dass überwiegend biologischer Dünger verwendet wird. Diese Düngung hat allerdings eine langsamere Wirkung. Aber Schnelligkeit ist hier nicht wichtig, sondern die Natürlichkeit.
Als Besonderheit befinden sich fast alle bewirtschafteten Flächen im Wasser- und Landschaftsschutzgebiet, wo sehr strenge Auflagen hinsichtlich der Düngung bestehen. So müssen wir besonders darauf achten, dass keine Pflanzenschutzrückstände in den Boden gelangen und dass überwiegend biologischer Dünger verwendet wird. Diese Düngung hat allerdings eine langsamere Wirkung. Aber Schnelligkeit ist hier nicht wichtig, sondern die Natürlichkeit.
Landwirtschaft im Einklang mit der Natur
Weil die Landwirtschaft im Trinkwasserschutzgebiet
betrieben wird, kooperiert der Geflügelhof Kottsieper mit den Wassergewinnern,
den Wuppertaler Stadtwerken (WSW). Hierfür wurde vor einigen Jahren eine
Kooperationsgemeinschaft gegründet, die sich mehrmals im Jahr zusammen mit dem
Berater Martin Siekerkotte trifft. Dabei geht es in erster Linie um die
Feststellung von Düngungsmöglichkeiten, damit das Wasser weiter in bester
Qualität gewonnen werden kann und gleichzeitig der Geflügelhof noch positive
Deckungsbeträge bei seiner Bewirtschaftung schreibt. Martin Siekerkotte berät dabei nicht nur in allen Fragen um die Bewirtschaftung selbst, sondern vermittelt auch unter den landwirtschaftlichen Betrieben. Gerade bei einem Überschuss von organischem Dünger, wie es oft im Frühjahr der Fall ist, kann dieser so an andere Betriebe weitergegeben werden, die nur mit Kunstdünger düngen. Das ist letztendlich für alle sehr hilfreich. Die einen haben zu viel, was andere gut gebrauchen können.
Eigenbedarf geht vor
Den angebauten Weizen und die Gerste gibt der Geflügelhof
Kottsieper übrigens der Futtermühle, die das eigenproduzierte Getreide mit dem
Futter für die hofeigenen Hühner mischt. Natürlich dürfen in einem hochwertigen
Hühnerfutter auch Mais und Bohnen nicht fehlen, die für eine ausgewogene
Ernährung einer guten Legehenne erforderlich sind und ihren Nährstoffbedarf
decken. Der geerntete Raps wird zur Ölmühle gebracht, wo er zu Rapsöl und
Salatöl verarbeitet wird.
